Ihr denkt, Ihr wisst schon alles...

...über Nudeln?

 

Anlässlich des Weltnudeltages kommen hier 10 Facts about Nudeln, die Ihr (vielleicht) noch nicht kennt:

 

1. Pasta steht im Italienischen für Teig und ist in der italienischen Küche die Bezeichnung für Teigwaren aus Hartweizengrieß, Kochsalz und Wasser in vielen Größen und Formen. Es gibt die verschiedensten Arten, Grössen und Breiten von Nudeln, die bei den unterschiedlichsten Gerichte eingesetzt werden.

 

2. Warum macht uns Pasta eigentlich so glücklich?

Pasta ist voll mit Vitaminen und Mineralien, wie Kalium, Magnesium und Kalzium, die unserem Körper gut tun. Zudem regt Pasta die Produktion von Serotonin an. Ein hoher Serotoninspiegel in unserem Gehirn sorgt für das Entstehen von Glücksgefühlen. Mit diesem Wissen macht der Pasta Abend mit unseren Liebsten doch gleich noch viel mehr Spaß.

 

 

Morgen stellen wir Euch zwei unserer beliebtesten Sorten mit einer extra Portion „glücklich sein“ vor 😍

 

3. Die meisten Pastasorten werden aus Hartweizengrieß hergestellt. Daneben gibt es noch die Eiernudeln (all’uovo), bestehend aus Hartweizengrieß und Eiern. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Getreidesorten, die zur Nudelherstellung verwendet werden - diverse Vollkorn-Varianten, Soja, Gerste, Reis...

 

4. In China sind Teigwaren bereits seit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) bekannt. Auch im Antiken Griechenland waren Nudelgerichte bekannt. Der Begriff kam über das Lateinische vom Griechischen pastē, womit ein grützeartiges Gerstengericht bezeichnet wurde. Im 12. Jahrhundert schrieb der Geograf Al-Idrisi, dass in der Nähe von Palermo auf Sizilien Fäden aus Weizen gekocht werden, die von Muslimen wie von Christen gleichermaßen gern gegessen werden. Ebenso berichtet er über einen umfangreichen Export dieser Itryah genannten Pasta in den gesamten Mittelmeerraum. Es handelt sich hier um das erste schriftliche Dokument, in dem von Pasta nach heutiger Definition die Rede ist.

 

5. Die italienische Küste, speziell das Gebiet um Neapel, entwickelte sich zeitweise zu einer Hochburg der Pastaproduktion.  Heute gibt es nur noch wenige traditionelle Pastaproduzenten (Pastifici) in Italien, der Großteil der Teigwaren wird industriell hergestellt. Sie werden der Größe nach in Pasta corta (kurze Pasta) und Pasta lunga (lange Pasta) unterschieden.

In Rom befindet sich seit 1992 ein Pasta-Museum, das Museo Nazionale delle Paste Alimentari.

 

6. Für die meisten Pastasorten werden die ursprünglichen italienischen Namen verwendet und auch die italienische Schreibweise beibehalten. Lediglich Makkaroni ist eingedeutscht (italienisch Maccheroni), und Spaghetti dürfen seit der Rechtschreibreform auch ohne h geschrieben werden.

Die Sorte Vermicelli wurde (zusammen mit anderen aus Italien bezogenen Spezereien) von Tiroler Händlern bereits im 18. Jahrhundert auf Märkten nördlich der Alpen angeboten.

 

7. Die Endungen bei den Pasta-Formen bedeuten:  

* -elle - breit, zum Beispiel Tagliatelle

* -ette - schmal oder klein, zum Beispiel Orecchiette

* -ine/-ini - klein, zum Beispiel Tortellini

* -oni - groß, zum Beispiel Tortelloni

* Rigate - geriffelt

* Lisce - glatt

* Mezze - abgeschnitten, verkürzt (wörtlich: „Halbe“)

* l’Ortolano - mit Gemüse oder bunte Pasta (wörtlich: „Gemüsegärtner“)

 

8. Die typische Form der Nudel entsteht wenn der Teig durch eine Matrize gepresst wird. Die so entstehenden meterlangen Teigstränge werden anschließend gekürzt und in einer Maschine erhitzt. Dann werden die Nudeln auf Raumtemperatur abkühlen. Der Vorteil einer getrockneten Nudel gegenüber einem Frischprodukt: Sie ist nahezu unbegrenzt haltbar.

 

9. Es ist wichtig, die Nudeln richtig zu kochen. Pro 100 g Nudeln 1 Liter Wasser – lieber zu viel als zu wenig! – in einem sehr großen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelt die Nudeln hineingeben und kräftig umrühren. Die die Hitze etwas herunterschalten. Dann im offenen Topf kochen lassen. Ab und zu gut durchrühren, damit die Nudeln nicht aneinander oder am Topfboden kleben.

Öl gehört nicht in das Kochwasser, denn dadurch könnten die Nudeln später die Soße nicht mehr richtig annehmen!

 

10. Die auf der Packung angegebene Garzeit ist lediglich ein Anhaltswert. Richtig sind die Nudeln, wenn sie al dente sind, also noch Biss haben. Dann sofort in ein Sieb abschütten. Auf gar keinen Fall mit kaltem Wasser abschrecken oder abkühlen lassen, sondern direkt mit der Soße vermischen, damit diese gut haftet.

 

Mit diesem Wissen kann doch beim nächsten Pasta-Gericht nichts mehr schiefgehen 😉

 

Wir freuen uns darauf Euch morgen wieder in der FINCA zu sehen und wünschen Euch den schönsten Sonntag! 🤩

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